Patellaluxation

Im Allgemeinen als Kniescheibenluxation bekannt, handelt es sich hierbei um einen erblichen Fehler, der insbesondere bei Terriern mit gebogenen Läufen auftritt. Die Verschiebung beim Jack Russell oder Parson Russell erfolgt immer medial, die Patella verlagert sich auf die Innenseite des Knies, "schließt das Gelenk" ab, der Hund hält den Lauf hoch. Oft gleitet die Patella, wenn sich die Muskelverspannung abschwächt oder der betroffene Lauf vorsichtig massiert wird, in die Zentralfurche zurück, vermag der Hund wieder zu laufen. Im Normalfall bewegt sich das Knie in einer Rinne - Trochlea genannt - am Ende des Femurs und ist wieder mit der Tibia verbunden. Manchmal ist der Schienbeinkamm so falsch gelagert, dass die Patella aus der geraden Linie herauszieht. Hiervon betroffene Hunde sind vorübergehend oder dauernd lahm.

In der Regel ist eine chirurgische Korrektur erforderlich. Durch die Operation wird die Rinne ausgetieft - man nennt die Operation eine Sulcoplastik. Möglicherweise müssen die anliegenden Bänder auf der inneren Seite entspannt, auf der äußeren Seite des Gelenks gefestigt werden. Eine weitere Operation transplantiert den Tibiakamm. (Das große Jack Russell Terrier Buch)

 

Scrabble von der Heulisse:

Befund: re Knie Grad 0, li. Knie Grad 0

 

Cwn Annwfn Edon:

Befund: re. Knie Grad 0, li. Knie Grad 0